Kurzbio

hugi

Anita Hugi ist seit 2005 als Produzentin, Autorin und Redaktorin im Bereich Dokumentarfilm engagiert. Sie ist u.a. Autorin des interaktiven Dokprojektes  « DADA-DATA » (u.a. Grimme Online Award 2016, NUMIX als bestes kulturelles Werk 2016) oder des Filmessays « Undine Gruenter – Das Projekt der Liebe » (LiteraVision 2016).

Von 2005 bis 2016 ist Anita Hugi verantwortliche Redaktorin und Produzentin des wöchentlichen Dokumentarfilmprogramms «Sternstunde Kunst » am Schweizer Radio und Fernsehen SRF. 2016 wird Anita Hugi als neue Programmdirektorin an das internationale Kunstfilmfestival Festival International du Film sur l’Art berufen.

2012-2013 produziert sie für die Sternstunden von SRF sowie RTS die Filmreihe « Cherchez la femme » zum Werk und Leben bekannter unbekannter Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Sophie Taeuber, Meret Oppenheim, S. Corinna Bille, Manon. Die Reihe ist als DVD erhältlich und zwischenzeitlich ein Bestseller. Als Mitglied der Gesamtredaktion Sternstunden initiiert und produziert sie 2013 gemeinsam mit Christian Walther die dreistündige Sendung zur Identität der Schweiz am Beispiel des Juras, u.a. mit Dick Marty, Bernard Comment, Carine Zuber. Die dreistündige Sendung wird aus einem alten Fabrikgebäude im Jura gesendet und mündet in einen Film zum Kulturschaffen im Jura, « Kultur an der Peripherie ».

Seit 2000 beschäftigt sich Anita Hugi mit den Möglichkeiten des Internets, war 2000 im Gründungsteam von swissup.com, einer Intiative von Logitech-Gründer Daniel Borel und ist 2008/09 Initiantin und Konzepterin des interdisziplinären Online-Magazins „Neuland“, das sie ab 2010 gemeinsam mit Judith Stofer, Lena Eriksson, Klaus Affolter, Daniel Hitzig, Jan Voellmy, Corinne Buchser, Bianca Dugaro u.a. bis 2016 herausgibt.

Als Produzentin und verantwortliche Redaktorin der Dokumentarfilmsendung Sternstunden Kunst hat sie während 12 Jahren das Programm der Sternstunde Kunst gestaltet sowie Dokumentarfilme produziert oder koproduziert – u.a. die Filme « Segantini » von Christian Labhart, « Dedications » von Pter Liechti und viele mehr – sowie die wöchentliche Sendung mit internationalen (Vor-) Einkäufen bespielt, so unter anderem den Film « Mitternachtstango » von Viviane Blumenschein oder « The Punk Syndrome » von Jukka Kärkkäinen und Jani-Petteri Passi.

Als Autorin realisierte sie zuletzt « Undine Gruenter – Das Projekt der Liebe », der 2016 unter anderem ans internationale Kunstfilmfestival FIFA (Montréal) in den Wettbewerb eingeladen wurde und von der Landeshauptstadt München mit dem renommierten LiteraVision Filmpreis ausgezeichnet wurde, der alle zwei Jahre den besten Langfilm aus dem deutschsprachigen Raum auszeichnet.

2016 initiiert Anita Hugi das interaktive Dokprojekt « DADA-DATA », das sie gemeinsam mit David Dufresne und in Zusammenarbeit mit dem Designstudio Akufen und DOCMINE Zürich für die SRG SSR und Arte realisierte. Das von ihr initiierte Projekt wurde u.a. zum Grimme Online Award 2016 nominiert ist und mit dem NUMIX prix de l’excellence numérique ausgezeichnet. Im April 2016 Reduktion auf ein Teilzeitpensum bei den Sternstunden, um wieder vermehrt als (Dok-) Autorin zu arbeiten. Im April 2016 gründete sie die Produktionsfirma Narrative Boutique.

 

Seit dem Studienabschluss 1999 war sie als freie Journalistin und Autorin für diverse Zeitungen und Magazine, Radio und Fernsehen tätig, u.a. als ständige Mitarbeiterin der Neuen Zürcher Zeitung amSonntag (Ressort Inland) und mit Publikationen in « Der Bund », « Basler Zeitung », St. Galler Tagblatt oder Klartext.

Seit 2005 ehrenamtliches Engagement im Journalismus sowie in der Fortbildung von Journalistinnen und Redaktoren, u.a. als Initiantin und Leiterin des Medienpreises für Freischaffende und als Präsidentin der Freien BerufsjournalistInnen FBZ sowie für das europäische Netzwerk Eurodoc. Und auch die Literatur bewegt mich.

Zeichnung: Lena Eriksson